BIOS-Logo Modifikation - Seite 4

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Vor dem Flashen

Bis hierher waren alle Vorgänge harmlos und verursachen keine evtl.
Schäden an der Hardware. Man hat leider keine Möglichkeit das
modifizierte Bios vor dem Flashen auf Funktionalität zu prüfen. Erst ein
einspielen des Bios in sein Mainboard bringt Gewissheit ob der Eingriff
erfolgreich war.

Daher nochmals der Warnhinweis: Keine Garantie
meinerseits!

Man sollte in jedem Fall vom originalen Bios eine
Sicherungskopie anfertigen. Jedes Flashprogramm bietet normalerweise eine
entsprechende Funktion an, und man sollte sie auch nutzen.

Sollte irgendetwas schief laufen und der PC bootet nicht
mehr wie gewohnt, kann man sich evtl. durch einen ‚blinden‘ Flashvorgang
behelfen. Einige Biosversionen beinhalten für solche Unglücksfälle eine
Art Notfallcode, der den PC in minimaler Ausstattung trotzdem booten kann.
Um ‚blind‘ das Bios flashen zu können, fertigt man sich eine DOS
Bootdiskette an, kopiert awdflash und den originalen Biosfile
auf die Diskette und trägt in die Autoexec.bat folgende Zeile ein:

awdflash oldbios.bin /py /sn

Diese Zeile startet awdflash und flasht das Bios
automatisch ohne jede weitere Eingabe mit dem originalen Biosfile. Dies
gilt nur für ein Awardbios und klappt nicht immer, je nachdem wie
‚zerschossen‘ das Bios ist! Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und der PC gibt keinen Laut mehr
von sich, hilft nur noch ein Austausch des Biosbausteins. Dieser kann
normalerweise für ein paar Mark vom Mainboardhersteller bezogen werden.

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