Kommt AGP 8x Ende des Jahres?

Neuer Standard kann theoretisch 2,1GB/s übertragen

Obwohl es zur Zeit noch keine einzige Grafikkarte gibt, die von AGP 4x wirklich profitiert, existiert schon AGP 8x, zumindest auf dem Papier. Chipsätze, die den neuen AGP unterstützen, sind noch nicht erhältlich.

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Hauptmerkmal des neuen Standards ist die verdoppelte Bandbreite (2,1GB/s) und die Tatsache, dass man mehrere AGPs auf ein Mainboard löten kann. Die maximal bereitzustellende Energie wurde leider nicht erhöht. Grafikkarte wie die Voodoo5500 mussten mit einem extra Stromanschluss versorgt werden, weil der AGP nicht genug lieferte.

Ausgerechnet die für LowEnd-Chipsätze bekannte Chipschmiede ALi soll nun an zwei Produkten arbeiten, die erstmals AGP 8x unterstützen. Erscheinen sollen diese im 4. Quartal dieses Jahres.

Der ALi M1661 wird den Pentium 4, der ALi M1667 den Athlon unterstützen. Beide Chips arbeiten mit SD- und DDR-RAM und bieten ATA-100, LAN-Adapter, Modem und Sound onBoard, 6 USB 2.0 Ports sowie ein Interface für Sonys Memory Stick.

AGP 8x wird erstmals das Problem haben, dass der Port schneller arbeiten kann als der Speicher. Setzt man bei den Mainboards nämlich nur PC1600er DDR-RAM ein, kann der AGP logischerweise auch maximal 1,6GB/s an Daten übertragen. Da heutige Grafikkarten jedoch sowieso so gut wie nie Gebrauch von Texturauslagerung machen, dürfte dies egal sein.

Quelle: x-bit labs

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