Nachfrage nach DDR gering

Mainboardproduzenten enttäuscht über Nachfrage

DDR-RAM sollte innerhalb kürzester Zeit SDRAM als Standardspeicher im PC ablösen. Die Speicherproduzenten kündigten vollmundig vollste Unterstützung an. Diese sei kein Problem, da nur der letzte Produktionsschritt über die Frage entscheidet: SD- oder DDR-RAM? Nur 10% teurer als SDRAM sollte der neue Speicher sein, und damit RDRAM nicht nur in Sachen Leistung problemlos hinter sich lassen. Doch wie sieht die Realität aus? DDR-RAM ist doppelt so teuer wie SDRAM, damit allerdings immer noch um gut den Faktor 2 günstiger als RDRAM. Die Leistung des Speichers kann in allen aktuellen Tests NICHT überzeugen, sie rechtfertigt den Mehrpreis keinesfalls. Um die Verfügbarkeit ist es ebenfalls schlecht bestellt. Der drittgrößte Speicherproduzent der Welt verkauft maximal 5 PC2100 DDR-RAM Module an den gleichen Kunden, wohingegen bei SDRAM keinerlei Mengenbegrenzung existiert.

Anzeige

Nun geben erste Mainboardhersteller zu, dass Ihre Erwartungen bezüglich des Verkaufs von DDR-RAM unterstützenden Mainboards enttäuscht wurden. Daher werde die Produktion entsprechender Mainboards wieder zurückgefahren. Trotz aller Probleme gehen die Hauptverfechter des DDR-RAMs, allen voran VIA, AMD und Micron, dennoch weiterhin von einem Erfolg aus. Bis zum Ende des Jahres soll DDR-RAM 20 bis 30% Marktanteil für sich beanspruchen können. Spätestens im nächsten Jahr soll DDR-RAM neuer Standardspeicher für PCs sein.

Quelle: udnnews

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.