ASUS bereit für i845

4 Boards fertiggestellt, inkl. DDR-RAM Versionen

Hatte Intel Ende 2000 noch Probleme, die Mainboardproduzenten von den Vorzügen des Pentium 4 zu überzeugen, scheinen inzwischen alle Hersteller wie in alten Zeiten Gewehr bei Fuss zu stehen. Bereits auf der Computex überraschte Intel mit 33 (!!!) fertigen i845 Mainboards der verschiedensten Hersteller. Dass einizige, das jetzt noch fehlt, sind die Sockel478-Prozessoren, die aber in den nächsten Wochen erscheinen sollen. Zwei der ersten Mainboards werden die ASUS P4B und P4B-M stammen:

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ASUS P4B
  • i845 für Sockel 478 Pentium 4 (Willamette und Northwood)
  • 3 DIMM für 3GB PC100/PC133
  • 6x PCI, 1x AGP, 1x CNR
  • AC’97 Sound onBoard
  • Anschluß für SmardCard, SD und MemoryStick Reader
  • Audio-Fehlermeldungen

Das P4B-M beherbergt bei ansonsten gleicher Ausstattung statt des AC’97 einen 5.1 Dolby Digital Sound- und einen Realtek 100MBit Netzwerkchip. Bei beiden Boards kann man den FSB in 1MHz-Schritten zwischen 66 und 200MHz ändern. Sowohl VCore als auch IO-Voltage sind variabel, genauso wie der PCI- und AGP-Teiler.
Betrachtet man sich einmal das Boardlayout, dürfte vor allem der ungewöhnliche 5,25″ Stromstecker auffallen. Dieser ersetzt offenbar den bei Pentium 4 Boards bisher üblichen 4poligen ATX 2.03 Stecker. Dieser ist zwar optional, der normale 20polige ATX-Stecker liefert aber u.U. nicht genug Strom. Kam es zu Instabilitäten, musste man sich ein neues Netzteil mit dem 4poligen Stecker kaufen. Das gehört nun der Vergangenheit an.

Laut den x-bit labs sollen auch schon zwei Boards für DDR-RAM mit dem i845D fertig sein. Es ist anzunehmen, dass die P4BD und P4BD-M bis auf den Chipsatz und die DIMMs mit den SDRAM-Kollegen übereinstimmen. Dennoch dürfte ASUS kaum ein Design fertigstellen, ohne eben dieses vorher gründlich zu testen. Das wiederrum geht nur mit dem i845D. Laufen die Boards mit diesem stabil, was bei einem fertigen Design anzunehmen ist, bestätigt dies die Gerüchte, dass der i845D bereits marktreif ist, Intel ihn aber aufgrund des rigiden Vertragsverhältnissen zu Rambus erst Anfang 2002 freigibt. Intel selbst spricht natürlich davon, dass der Chip noch getestet werden muss – über sechs Monate lang. Wenigstens kann man so sicher sein, dass die Boards ab Neujahrstag verfügbar sein werden.

Quelle: Gzeasy

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