Intel hält i845 zurück

Verkauf des i845 wird an Bedingungen geknüpft

Die Nachfrage nach dem zukünftigen Pentium 4 Chipsatz i845 ist weit größer, als von Intel erwartet. Die hohe Nachfrage führt, wie sollte es auch anders sein, zu einem Versorgungsengpass. Daher entschloss sich Intel, den Verkauf des i845 an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Laut DigiTimes erhalten nur diejenigen Mainboardhersteller (genügend) i845, die auch weiterhin eine bestimmte Menge Sockel370-Boards produzieren. Was diese Sanktionierung nötig machte, ist jedoch zumindest uns nicht ganz klar. Die Mainboardhersteller würden unserer Ansicht nach ganz von selbst weiterhin Sockel370-Boards produzieren, da eine Nachfrage nach solchen Boards besteht. Der Celeron wird auch zukünftig diesen Sockel nutzen. Da der Celeron auf absehbare Zeit einen großen Teil der Verkäufe ausmachen wird, werden auch in den nächsten Monaten und evtl. Jahren Sockel370-Boards von den PC-Herstellern nachgefragt werden. Aber evtl. hatten auch einige Hersteller vor, ihre ganze Produktionskapazität den mit höheren Margen gesegneten i845-Boards zur Verfügung zu stellen?

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Wie dem auch sei, DigiTimes berichtet, dass im August lediglich 30% der Bestellungen ausgeführt werden können. Daran kann auch die Sanktionierung des Verkaufs nichts ändern.
Intel selbst scheint übrigens eine große Menge des eigenen i845-Boards D845WN auf den Markt zu werfen – zu Preisen von $90. Die Konkurrenz fürchtet schon um ihre Gewinne und prüft daher vereinzelt, ob nicht VIAs P4X266 höhere Gewinne verspricht.

i845

Quelle: DigiTimes

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