Probleme mit dem nForce

Entwickler haben noch mit zuvielen Bugs zu kämpfen

Offenbar sind nun doch nicht die zu hohen Produktionskosten an der Verzögerung des nForce schuld, zumindest nicht allein. Ein nicht genannter Mainboardhersteller teilte The Inquirer mit, dass sich der Chip um bis zu zwei Monate verspätet. Die Entwickler haben massive Probleme mit NVIDIAs erstem Chipsatz. Besonders problematisch soll der integrierte Soundchip sein – der erste Dolby Digital Encoder in einem Chipsatz überhaupt. Evtl. wollte NVIDIA die Konkurrenz auf zuvielen Feldern gleichzeitig übertrumpfen und hat sich dabei übernommen?

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Wie auch immer, selbst wenn sich der Chip um zwei Monate verspätet, dürfte er auch da noch für Furore sorgen. Kein anderer Hersteller hat einen Chipsatz mit einem so schnellen integrierten Grafikchip im Angebot wie NVIDIA. Und noch kein Hersteller vor NVIDIA wagte sich an ein technisch anspruchsvolles DualChannel DDR-RAM Interface, obwohl genau dieses das Problem der begrenzten Bandbreite in Systemen beheben würde, in denen sich Prozessor und Grafikchip den Hauptspeicher teilen müssen.

VIA selbst sieht dem nForce im übrigen eigenen Aussagen zufolge gelassen entgegen. Der Chip und die Mainboardfertigung seien zu teuer, als dass sich der Chip auf dem Mainstreammarkt durchsetzen könnte. Schuld daran ist vor allem das DualChannel Speicherinterface, das auch schon bei Intel für deutlich höhere Mainboardpreise (i840, i850) sorgte.

Quelle: The Inquirer

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