Für AMD wird die Luft dünner

Unternehmen wenden sich von AMD ab, AMD entläßt 15% der Beschäftigten

Bisher kam der Halbleiterhersteller AMD trotz massiv sinkender Gewinne um Stellenstreichungen herum. Heute kündigte das amerikanische Unternehmen jedoch offiziell an, in den kommenden Monaten knapp 15% (2300) der Beschäftigten entlassen zu wollen. Betroffen von den Entlassungen sind Standorte in Austin/USA und Penang/Malaysia. In Austin werden die Fabs 14 und 15 geschlossen, die vor allem für externe Unternehmen Chips fertigten. In Penang verpackte man die gefertigten Speicherchips und Prozessoren. Hier wird es nur zu Stellenstreichungen, keiner kompletten Schließung, kommen.

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Die Entlassungen werden AMDs aktuelles Quartalsergebnis um rund $80-100Mio belasten, dafür erwartet man für die Zukunft $125Mio an jährlichen Einsparungen.
Konkurrent Intel strich bereits Anfang des Jahres 5000 Arbeitsplätze, die jedoch weniger als 6% der Gesamtbelegschaft ausmachten.

Parallel zu AMDs Entlassungsprogramm kündigte der schwer angeschlagene Komplett-PC Hersteller Gateway an, in Zukunft keine PCs mit AMD Prozessoren mehr anzubieten. Man erhofft sich dadurch Einsparungen, da man mit weniger Firmen zusammenarbeiten und weniger verschiedene, zueinander inkompatible Komponenten einlagern muss.
Bereits in der Vergangenheit beschlossen einige Firmen, sich von AMD zumindest teilweise abzuwenden. Dazu gehörten unter anderem IBM und einer der größten Hersteller von Komplett-PCs auf dem US-amerikanischen Markt.

Quelle: E-Mail

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