VIA gewinnt nächste Runde

Intels Klage wegen Athlon-Chipsätzen nun in 2 von 3 Fällen abgewiesen

VIA Technologies hat am Mittwoch auch die zweite Runde in der rechtlichen Auseinandersetzung mit Intel gewonnen, in der es um VIAs Chipsätze für AMD-Prozessoren geht. Ende November erst wurde der Streit um AGP Fast Write zugunsten von VIA beendet, jetzt steht in diesem Verfahren nur noch eine Patentfrage aus.

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Intel hatte VIA verklagt, weil deren Chipsätze angeblich patentierte Technologien von Intel enthalten. In der aktuellen Entscheidung begründete der Richter in Nord-Kalifornien die Abweisung der Klage damit, dass VIA das Design der Chipsätze vor der Markteinführung in den USA geändert hat, so dass das betroffene Patent nicht mehr verletzt wird.

Ob sich die beiden Kontrahenten in der dritten und noch ausstehenden Patentfrage auf einen Vergleich einigen werden, ist noch nicht bekannt. Ein Intel-Sprecher meinte, er wäre nicht überrascht, wenn VIA auch in diesem Fall das Design des Chipsatzes so modifiziert hätte, um der letzten Klage auszuweichen.

Intel hatte die Klage bereits im Juni 1999 eingereicht. Die meisten Streitpunkte wurden in einem Vergleich im Juli 2000 beigelegt, der es VIA erlaubt hat, Chipsätze für Pentium III und Celeron Prozessoren herzustellen. Im Gegenzug hat VIA einen nicht näher bezifferten Geldbetrag an Intel überwiesen und muss außerdem laufende Lizenzgebühren an Intel zahlen.

Dieses Verfahren hat im übrigen nichts mit der gerichtlichen Auseinandersetzung dieser beiden Hersteller zu tun, in der es um den VIA P4X266 Chipsatz für Pentium 4 Mainboards geht.

Quelle: CNET News.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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