AMD-Management mobbt Mitarbeiter?

Klage wegen Diskriminierung und/oder Rassismus eingereicht

Nach Microsoft und Xerox sieht sich jetzt auch AMD mit einer Klage wegen Mitarbeiterdiskriminierung bzw. Rassismus konfrontiert. Der ehemalige, hochbezahlte Präsident der AMD-Speicherabteilung Walid Maghribi soll angeblich von mehreren Führungskräften des kalifornischen Unternehmens schlecht behandelt worden sein. Unter ihnen befand sich nach Angaben des Klägers auch und vor allem Konzernlenker Jerry Sanders. Angeblich wurde Maghribi in eine Außenseiterrolle gedrängt.

Anzeige
Der Grund für die „Sonderbehandlung“ erscheint recht eigenartig. Angeblich paßte den Managern nach den Anschlägen vom 11.9.2001 die libanesische Abstammung und der muslimische Glaube ihres Kollegens nicht mehr. Die folgenden Diskriminierungen waren für den leitenden Angestellten Grund genug, seine sechszehnjährige Karriere bei AMD zu beenden.

Ob die Vorwürfe begründet sind, oder ob sich der Ex-Manager aus anderen Gründen an seinem ehemaligen Arbeitgeber rächen will, müssen jetzt Gerichte klären.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.