Intel setzt die Spannung runter

Einige Pentium 4 und Celeron Prozessoren künftig nur noch mit 1.475 Volt

Die in 130nm Technologie gefertigten Pentium 4 Prozessoren von Intel werden derzeit mit Kernspannungen von 1.5 Volt (bis 2.53 GHz) bzw. 1.525 Volt (ab 2.6 GHz) betrieben. Lässt man mal die Sprünge in der Produktionstechnologie außen vor (250nm – 180nm – 130nm), dann wird mit der Zeit üblicherweise die CPU-Spannung erhöht, insbesondere bei der Einführung schnellerer Modelle. Erstmals geht Intel nun den entgegengesetzten Weg. Der Hersteller hat seine Abnehmer informiert, dass einige der aktuellen Prozessoren in Kürze nur noch mit 1.475 Volt betrieben werden sollen. Die Kernspannung von 1.525 Volt wird damit den zukünftigen CPUs (ab 3.06 GHz) vorbehalten bleiben.

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Eine Absenkung der Spannung um 0.025 Volt ist zugegebenermaßen nicht viel, aber für die Übertakter ist jeder größere Spielraum trotzdem wichtig. Allerdings wird man die Kernspannung zukünftig nicht mehr an der Beschriftung oben auf dem Heat-Spreader des Prozessors erkennen können. Dort wird die Angabe des VCore fehlen bei den neuen Modellen, wie Intel in dieser “Product Change Notification“ (PDF, 281KB) beschreibt.
An dem bisher verwendeten CPU-Stepping C-1 ändert sich nichts, lediglich die S-Spec jedes Prozessors wird heraufgesetzt. Die neuen Pentium 4 mit 2.8 und 2.66 GHz sollen ab 6.Dezember erhältlich sein. Am 24.Januar 2003 werden dann die neuen Modelle des Celeron 2 GHz sowie des Pentium 4 mit 2.6 GHz und weniger folgen.

Intels Änderung der Prozessorbeschriftung

Quelle: x-bit labs

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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