Nicht genug Grafikchips

Nachfrage größer als Angebot von ATI und nVidia - Marktanteile konstant

Aus Kreisen der taiwanesischen Grafikkartenhersteller ist zu vernehmen, dass ATI Technologies und nVidia weiterhin knapp sind bei der Nachlieferung von High-End Grafikchips. Diese Tatsache überrascht etwas, gerade wegen des traditionell schwächeren zweiten Quartals. Das limitierte Angebot an GeForce FX 5800 (NV30) und GeForce FX 5600 (NV31) GPUs hat angeblich einige Abnehmer von nVidia zu ATI abwandern lassen, aber die Kanadier haben ihre eigenen Nachschubprobleme. Radeon 9700 und 9500 Grafikchips (R300) sind schon seit längerer Zeit knapp und auch die Nachfrage nach den neuen Radeon 9800 (R350) ist größer als das, was in Taiwan die Fabriken verlässt.

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Asiatischen Medienberichten zufolge beliefern ATI und auch nVidia darüberhinaus vorrangig die großen PC-Hersteller (OEMs) wie IBM, NEC, Dell und Hewlett-Packard, so dass die Add-In-Board Partner (AIBs) wie z.B. Gigabyte angeblich nur 50% der bestellten Grafikchips bekommen können.
Diese nicht optimale Situation führt dazu, dass ATI trotz des derzeitigen Performance-Vorsprungs der Konkurrenz von nVidia kaum nennenswerte Marktanteile abnehmen kann.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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