Mobile Celeron auf Centrino-Basis

Intel fertigt spezielle Centrino Celeron Prozessoren für Sony-Notebooks

Ohne diese offiziell anzukündigen produziert Intel derzeit Mobile Celeron Prozessoren, die auf dem Anfang diesen Jahres eingeführten Pentium-M basieren, der Teil des Centrino-Konzepts ist. Bei diesen speziell nur für in Japan verkaufte Sony Vaio Mini-Notebooks gefertigten CPUs handelt es sich um “Ultra Low Voltage 600MHz Celeron-A“. Für andere Hersteller und Kunden ist dieser Prozessor bisher nicht gedacht. Bisher basieren die mobilen Celeron auf dem Pentium-III oder Pentium 4-M.

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Solche Produktionsserien sind nicht ungewöhnlich. Neulich hat Intel spezielle Celeron 1.6 GHz Modelle hergestellt, ebenfalls für Sony bzw. deren Vaio W Desktop-PCs.

Trotzdem könnte es sein, dass dieser neue Ultra-Low-Voltage Celeron-A zukünftig auch in größeren Stückzahlen produziert wird und eine eigene Modellreihe bekommt. Manchmal sind solche speziellen Auftragsarbeiten nur die Vorreiter für die Massenproduktion, weil danach mehrere Hersteller nach diesen CPUs verlangen.
Intel-Sprecherin Shannon Johnson meinte bisher aber nur, dass man zwar eine Celeron-Serie auf Basis der Pentium-M (Centrino) Prozessoren plane, allerdings sollte man nicht mehr in diesem Jahr mit einem solchen Chip rechnen. Derzeit “liegt es allein an der Nachfrage der Kunden, in diesem Fall nach Sub- oder Mini-Notebooks“, meinte Johnson. “Später, wenn der Bedarf größer wird, werden wir die Situation erneut überprüfen und [diese CPUs] in die offizielle Roadmap integrieren – falls sie nachgefragt werden.“

Gegenüber dem Pentium-M besitzt der Ultra-Low-Voltage Celeron-A für die japanischen Sony Vaio Mini-Notebooks offenbar nur einen halb so großen Level-2 Cache (512KB statt 1MB). Außerdem wurde die Speedstep-Technologie entfernt, die den Prozessor bei wenig Leistungsbedarf heruntertaktet und den Stromverbrauch senkt, damit die Akkulaufzeit verlängert wird.

Quelle: ZDNet

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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