AMD dämpft die Erwartungen

CPU-Hersteller rechnet mit $100 Mio. weniger Umsatz im aktuellen Quartal

Bei der Bekanntgabe des finanziellen Ergebnisses des ersten Quartals 2003 Mitte April war AMD noch einigermaßen optimistisch, was die Zukunftsaussichten angeht. Der Prozessorhersteller erwartete für das zweite Quartal diesen Jahres eine konstante Umsatzentwicklung, d.h. der Umsatz sollte in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals liegen, also bei rund 715 Millionen US-Dollar. Gestern aber musste AMD diese Prognose deutlich nach unten korrigieren. Man erwartet nun, dass der Umsatz des aktuell laufenden Quartals voraussichtlich nur $615 Mio. betragen wird.

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Als Gründe wurden von Robert J. Rivet, Chief Financial Officer von AMD, die rückläufigen Verkaufszahlen bei PCs und anderen elektronischen Geräten in Asien sowie der Ausbruch der Lungenkrankheit SARS genannt.

Mit $615 Mio. Umsatz bliebe AMD zwar deutlich hinter den Erwartungen zurück, allerdings wären das immer noch mehr Einnahmen als im oft zum Vergleich herangezogenen zweiten Quartal des Vorjahres ($600 Mio.). Die Gewinnzone wird AMD aber so jedenfalls nicht erreichen. Zwar versucht der Hersteller derzeit immer noch, durch verschiedene Maßnahmen seine Kosten zu senken. Ein Gewinn ist aber erst wieder zu erwarten, wenn die Einnahmen deutlich über 750 Millionen US-Dollar liegen.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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