Gigabyte setzt wieder auf nVidia?

Partnerschaft wird nach Chipsätzen angeblich auf Grafikchips ausgedehnt

Die kalifornische Grafikchip- und Chipsatz-Schmiede nVidia hat in diesen Tagen stolz die Partnerschaft mit Gigabyte verkündet, einem der vier größten Mainboard-Hersteller in Taiwan. Die neue Platinenserie für AMD Prozessoren mit dem Flaggschiff GA-7NNXP basiert auf dem Mitte Mai vorgestellten nForce2 Ultra 400 Chipset.

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Die Zusammenarbeit dieser beiden Firmen nährt die kürzlich aufgetauchten Gerüchte, dass Gigabyte neben Grafikkarten mit ATI Radeon Chips künftig auch solche mit nVidia-Lösungen fertigen wird. Dies hätte ein ungenannter Gigabyte-Mitarbeiter auf einer gemeinsam mit nVidia abgehaltenen Präsentation anlässlich der Einführung des oben genannten Mainboards bestätigt. Offiziell ist dies allerdings noch nicht. Es ist auch nicht bekannt, ob solche GeForce Grafikkarten unter der Marke Gigabyte auf den Markt kommen sollen oder ob sie nur für Komplettrechner gedacht sind und deshalb nur als OEM- bzw. Bulk-Ware angeboten werden.
Gigabyte hatte im Winter 2001 seinen Grafikchip-Lieferanten gewechselt und war von nVidia zu ATI gegangen.

Gigabyte 7NNXP Mainboard mit nForce2 Ultra 400 Chipsatz

Quelle: nVidia

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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