ATI Radeon X800 Familie

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Einleitung


Etwas mehr als sieben Monate nach der Vorstellung der letzten neuen High-End Grafikkarten, der Radeon 9800 XT und der Radeon 9600 XT, führt der kanadische Grafikchip- und -kartenhersteller ATI Technologies heute, am 4. Mai 2004, eine neue Serie von Grafikkarten ein, die die Leistung der letzten Generation deutlich übertreffen soll. Den Anfang machen zwei in Kürze in den Handel kommenden Modelle, “Radeon X800 Pro“ und “Radeon X800 XT Platinum Edition“, die im sogenannten “Enthusiasten-Segment“ die bisher dort positionierte Radeon 9800 XT ablösen werden.
Beide neuen Grafikkarten basieren auf dem in 130nm low-k Prozesstechnologie gefertigten R420 Grafikchip, der über 160 Millionen Transistoren verfügt. Zum Vergleich: der NV40 der GeForce 6800 Ultra besitzt satte 222 Millionen Transistoren, während der NV35 der GeForce FX5900 (Ultra) noch mit 130 und der R360 der Radeon 9800 XT sogar mit 110 Millionen auskommen.
Die Herstellung in 130nm low-k hatte ATI traditionell zuvor bei einem weniger komplexen Mainstream-Grafikchip eingeführt, nämlich dem RV360 der Radeon 9600 XT. So konnte man Erfahrungen mit dieser Art der Produktion sammeln, um Probleme bei der späteren Fertigungsumstellung im High-End Bereich so weit wie möglich auszuschließen.

Radeon X800 Pro und XT kommen im Gegensatz zur GeForce 6800 Ultra mit einem einzelnen zusätzlichen Stromanschluss und mit einer Single-Slot Kühl-Lösung aus. ATI verweist hier gern auf den möglichen Einsatz in Mini-PC Barebones, der anders kaum machbar ist und den man sich nicht verbauen möchte.

ATI Radeon X800 XT im XPC

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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