Xbox 360 Hacker-Sicher

Schutzmaßnahmen

Für den Verkauferfolg der original Xbox hatten Anbieter sogenannter Mod-Chips sicher nicht unwesentlich beigetragen. Die Möglichkeit, auch kopierte Medien mit der Konsole verwenden zu können war für viele ein Kaufargument. Microsoft selbst sah dies jedoch nicht gerne, schließlich wurde die Konsole selbst zum Dumping-Preis verkauft, im Gegenzug verdiente der Konzern an jedem verkaufen Spiel mit. Außerdem soll auch die Filmindustrie befriedigt werden, und die zeigt sich gegenüber freier Kopierbarkeit naturgemäß ablehnend.

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Darum soll ein Hack der Xbox 360 so lange wie möglich herausgezögert werden.

Während die alte Xbox noch sehr stark aus herkömmlichen PC-Komponenten bestand, so wird die Xbox 360 aus Sonderanfertigungen bestehen, die den Kopierschutz direkt in der Hardware integrieren. Auf diesem Wege soll sichergestellt werden, dass der Nutzer nur gekaufte Original-Medien abspielen kann. Der von Infineon gelieferte Sicherheitschip könnte hier eine entscheidende Rolle spielen. Nach Auskunft von Chris Satchell, Mitglied der Xbox Advanced Technology Group bei Microsoft, wurden die Sicherheitsmaßnahmen „von der Hacker-Gemeinschaft in dieser Form noch nie gesehen“. Wie allerdings auch Chris Satchell zugeben muss, ist das Knacken einer Sperre nur eine Frage der Zeit, man hat jedoch versucht, dies möglichst lange hinauszuzögern. Ebensolange wird sich wohl auch eine zweite Verkaufswelle der Konsole hinauszögern.

Quelle: Computerbase

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