Einweg-DVD von Microsoft

Und wieder ein Versuch

DVDs, die sich nach einiger Zeit selbst zerstören, gab es schon in der Vergangenheit, wegen mangeldem Interesse seitens der Kunden hatten sie aber keinen Erfolg. Microsoft versucht dennoch, die Wegwerf-DVD neu einzuführen. Die Microsoft-Version soll nur ein mal abspielbar sein, der Kunde könnte entscheiden, wann er sie sehen will. Genauere Technische Details sind allerdings noch nicht bekannt, vor allem die Frage, wie das einmal-Abspielen erreicht werden soll bleibt unbeantwortet.

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Sollte der Laser selbst die Daten unbrauchbar machen, so hätte man ein Prä-VHS-Medium, in dem Rücksprünge und „Spulen“ nicht mehr möglich wären. Fakt ist, dass für die Microsoft-DVDs neue Abspielgeräte notwendig werden. Der Konzern verhandelt bereits mit den größten Herstellern von DVD-Playern, damit diese ihre Player zukünftig mit Unterstützung für die Einmal-DVDs herstellen. Erste Geräte könnten bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Die Scheiben könnten zu einem Preis von 5 US-Dollar mit Filmen vorbespielt verkauft werden. Wie das allerdings mit einem Euro für 6 Stunden Leihfrist bei der Automatenvideothek um die Ecke konkurrieren soll bleibt auch unbeantwortet.

Microsoft versucht mit der Einweg-DVD, seine DRM-Standards in weitere Geräte einzuschleusen. Neben den DVD-Playern sollen auch künftige Internet-Distributionswege von Microsoft-DRM eingeschlossen werden. Dafür hat der Konzern bereits mehr als 7 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung im Bereich „Digitales Restriktions-Managment“ (DRM) investiert.

Quelle: The Business

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