Elpida gibt Preisabsprachen zu

Japanischer Speicherhersteller akzeptiert 84 Millionen US-Dollar Strafe

Das japanische Unternehmen Elpida hat illegale Preisabsprachen mit anderen Speicherherstellern in den USA im Zeitraum von 1999 bis 2002 zugegeben und eine Strafe in Höhe von 84 Millionen US-Dollar akzeptiert. Das Verfahren ist bereits 2002 vom US-Justizministerium eröffnet worden und richtete sich gegen eine ganze Reihe von RAM-Produzenten, die sich in ungesetzlicher Weise über Preise verständigt haben sollen.

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Infineon hatte sich schon Ende 2004 in dieser Sache schuldig bekannt und musste eine Strafe in Höhe von 160 Millionen US-Dollar zahlen. Darüberhinaus bekamen vier leitende Mitarbeiter von Infineon Gefängnisstrafen zwischen vier und sechs Monaten aufgebrummt.
Die im letzten Jahr verhängte Geldbuße für den koreanischen Speicherhersteller Hynix war noch etwas höher und lag bei $185 Mio.
Auch DRAM-Marktführer Samsung hatte die Preisabsprachen zugegeben und musste die zweithöchste jemals in einem Kartellverfahren ausgesprochene Strafe hinnehmen: 300 Millionen US-Dollar. Außerdem wurde in dieser Angelegenheit ein ehemaliger Verkaufsleiter des amerikanischen Speicherherstellers Micron zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Quelle: EE Times

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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