DVD-Konkurrent FVD bald als FVD-R

Taiwanesisches Konkurrenzformat bald mit beschreibbaren Medien

Zwar stammen viele Hersteller von DVD-Medien und Laufwerken aus Taiwan, aber kein einziges der Patente rund um den DVD-Standard wird von diesen Firmen gehalten. Taiwanische Firmen versorgen also den DVD-Markt mit einem großen Teil der Geräte, befinden sich aber gleichzeitig in einer Abhängigkeit von den Lizenzgebern. Darum entschied man sich in Taiwan, ein Konkurrenzformat zu entwickeln, um nicht weiterhin Lizenzgebühren an das DVD-Konsortium zahlen zu müssen.

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Heraus kam dabei FVD, die „Finalized Versatile Disc“, welche wie CDs und DVDs einen Durchmesser von 12 Zentimetern aufweist und einschichtig bis zu 6 GByte an Daten fassen kann. Bei zwei Schichten sind etwa 11 GByte möglich.
Ähnlich wie bei der Einführung der DVD kamen zuerst Player und schon bespielte Scheiben auf den Markt, nun sollen Laufwerke für den PC folgen, die FVDs auch brennen können (FVD-R). Die Produktion wird in Zusammenarbeit mit chinesischen Firmen stattfinden und könnte im nächsten Quartal bereits anlaufen.
Für taiwanesische Firmen gäbe es keine technischen Barrieren, falls diese FVD unterstützen wollten. Viele der Hersteller seien auch an der Technologie interessiert, wären aber vorsichtig aufgrund neuer Lizenzbestimmungen für das CD-R Format. Ob FVD Fuß fassen kann, sei weiterhin davon abhängig, ob es von internationalen PC-Herstellern eingesetzt werden wird oder nicht.

Quelle: Digitimes

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