CeBIT: Barebones sterben aus

Günstige Notebooks machen die kleinen PCs überflüssig

Barebones erfreuten sich einer ganzen Zeit lang großer Beliebtheit. Einzelne Hersteller wie zum Beispiel Shuttle produzierten fast ausschließlich diese kleinen Würfel, die sehr gut mit dem Wohnzimmer harmonieren und auf Grund ihrer Kompaktheit auch bei LAN-Party-Fans sehr beliebt waren. Andere Hersteller sprangen auf den Zug auf und produzieren ebenfalls diese kleinen optisch anspruchvollen Gehäuse, die meist nur mit einem Mainboard ausgestattet waren und vom Nutzer selbst konfiguriert bzw. ausgestattet werden mussten. Aber wer dieses Jahr auf der CeBIT nach Barebones gesucht hatte, hat quasi die Nadel im Heuhaufen gesucht. Die Geräte sterben aus.

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Aber nicht weil die Hersteller keine mehr produzieren wollen, sondern weil die Kunden kaum noch Interesse an den kleinen Würfeln haben. Der Grund ist der starke Preisverfall bei Notebooks. Gut ausgestattete Einsteigergeräte gibt es bereits für 700 bis 800 Euro und ihre Vorteile liegen auf der Hand. Sie sind leichter, noch kompakter und ein Bildschirm samt Eingabegeräten ist ebenfalls gleich integriert. Sprich: Notebooks sind deutlich mobiler und werden oft bereits von Werk aus mit TV-Tunern und ähnlichem ausgestattet. An neue Flat-TVs lassen sie sich in der Regel auch problemlos anschließen. Zudem fällt das persönliche Auseinandersetzen mit den Innereien des Geräts aus.
Auch für LAN-Party Gänger ist der Nutzen von Barebones gesunken. Spielefähige Notebooks sind heutzutage keine Seltenheit mehr und bereits für etwas über 1000 Euro zu haben.
Hersteller, die den Trend verschlafen haben, sollen bereits in ernsthaften Schwierigkeiten stecken.

Quelle: Eigene

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