The OLPC is for Porn

Nigerianische Schulkinder, die Notebooks des „One Laptop per Child“-Projekts erhalten hatten, wurden beim Entdecken des Internets erwischt.

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Besser gesagt beim Erkunden von Seiten, die mit dem humanistischen Bildungsideal genausowenig zu tun haben wie mit den Moralvorstellungen der edlen Spender der Notebooks.

Als Gegenmaßnahme will das OLPC-Projekt in Zukunft Filter in die Notebooks integrieren um dem Missbrauch ihrer Geräte für persönliche sexuelle Aufklärung vorzubeugen. Denn die kleinen sollen die Notebooks ja zum Lernen verwenden. Zum einen sollen sie lernen, dass Moral relativ ist. Zum anderen, dass Geschenke häufig mit Auflagen gemacht werden. Und zu guter Letzt, wie man sich um den Filter hacken kann.

Denn die PCs werden mit dem quelloffenen Linux ausgeliefert. Der Filter ist somit eine gute Möglichkeit, die Kinder an C und C++ heranzuführen. Sind sie dann erwachsen, so bekommt die westliche Welt eine neue Programmierer-Elite, die es den westlichen Konzernen ermöglicht, Outsourcing global noch besser zu verteilen.

Aber ersthaft – wen hat dieser Vorfall überrascht? The Internet is for Porn. Dass diese Erkenntnis beim OLPC-Projekt nicht vorhanden war darf bezweifelt werden.

„Lasst uns den Kindern in den Entwicklungsländern Notebooks zur Verfügung stellen, damit diese mit den Geräten lernen und arbeiten können und einen Zugang zum weltweiten Datennetz bekommen. Wo sie sich über das weltweite geschehen informieren und sich mit Menschen aus anderen Kulturen verständigen können. Frei und unzensiert.“

….

„Für WAS verwenden sie die Notebooks?“

„Wir brauchen FILTER! Sofort!!!“

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