ASUS Xonar D2 Soundkarte - Seite 4

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Audiochip und technische Details

Der Audiochip AV200 schafft maximal eine 192 KHz / 24 Bit Wiedergabe – auch bei 7.1 Klang. Überragend ist auch der Signal-Rauschabstand: 118 Dezibel setzen die Hürde besonders für Creative Top-Modell höher und übertreffen sogar den der Razer AC-1 (117 Dezibel) in dieser Kategorie.


Der Audiochip: ASUS AV200

Die technischen Werte und die Anschlüsse zeigen: Diese Soundkarte richtet sich vor allem am Musikliebhaber. ASUS bewirbt die Karte aber auch als bestens geeignet für Spieler. In Sachen EAX liefert sie jedoch ein ebenso trauriges Bild wie andere Creative-Konkurrenten. Lediglich Version 2.0 wird unterstützt. Für aktuelle Spiele, die bereits auf EAX 5.0 Advanced HD setzen, nicht akzeptabel.
Problematisch wird es für die Xonar D2 auch unter Windows Vista: Hier fehlt der „Hardware Abstraction Layer“ für DirectSound und DirectSound3D – dieser wird jedoch zur Übertragung von hardwarebeschleunigtem Audiomaterial benötigt. Creative hat dieses Problem mit der für die X-Fi Serie kostenlosen Software „ALchemy“ gelöst, als Käufer der ASUS-Karte geht man entsprechend leer aus, wenn das Spiel nicht auf die OpenAL-Schnittstelle setzt. Ärgerlich kann es in Einzelfällen besonders dann werden, wenn aufgrund dieser Problematik nicht nur EAX-Effekte wegfallen, sondern der Sound gleich komplett auf Stereo zurückgefahren wird.
Dafür fährt die Xonar D2 jedoch das komplette Programm zur (virtuellen) Raumklangerzeugung auf. Dolby Digital Live und DTS Connect können entsprechende Dolby- bzw. DTS-Signale encodieren. Daneben sind Dolby Virtual Speaker und Dolby Headphone ebenso mit an Bord wie Dolby Prologic IIx und DTS Neo PC bzw. DTS Interactive. Allesamt wohlklingende Technologien, die im Grunde eine Aufgabe haben: Aus jeder beliebigen Quelle mit jeder beliebigen Grundausstattung eine raumklangähnliche Atmosphäre zu erzeugen.


Dolby Digital Live und DTS Connect Logos

Das bedeutet, dass auch auf einem Stereo-Headset oder auf 2.1 Lautsprechern ein virtueller Raumklang ausgegeben werden kann – egal ob die Quelle als Mehrkanalsignal vorliegt oder nur in Stereo abgemischt wurde. Auch kann jedes Signal auf 5.1, 6.1 oder 7.1 Kanäle hochgemischt werden. In der Praxis braucht es allerdings zumindest für die vom Chip encodierten echten Dolby- und DTS-Tonspuren einen Receiver. Anders hingegen natürlich bei reinen Upmix-Funktionen wie beispielsweise Dolby Pro Logic IIx.

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