Seagate will SSDs bauen

Und sie dabei deutlich verbessern

Markige Töne schlägt Bill Watkins, CEO von Seagate, an wenn man ihn über seine Pläne bezüglich Solid State Disks (SSDs) interviewt. Sein Unternehmen wolle in das SSD-Segment einsteigen und die Geräte dabei „merklich verbessern“. Aktuelle Flash-Laufwerke für Notebooks würden „den Entwicklungen 10 Jahre hinterherhinken“. Momentan baut man bei Seagate hybride Festplatten mit sich drehenden Plattern und Flash-Bausteinen.

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Für das Geschäft mit Solid-State-Disks sucht man aber noch nach einem potenten Zulieferer. Da der Haupthersteller von Flash-Bausteinen, Samsung, selbst Festplatten herstellt und damit als Zulieferer ausscheidet wird man sich bei Seagate wohl auf einen kleineren Hersteller stützen müssen. Ironischerweise besaß Seagate einst einen großen Anteil am Flash-Produzenten SanDisk.

Watkins macht auch zwei Zukunftsprognosen. Zum einen werde Flash den Speichermarkt niemals dominieren, da es einfach zu viele Daten gäbe, die gespeichert werden wollen.Vielmehr hält er einen Anteil von 7 Prozent für realistisch. Zum anderen erwartet er, dass im Jahr 2012 eine 500 GByte Festplatte und eine SSD mit gleicher Kapazität auch den gleichen Preis haben werden: Etwa 50 US-Dollar.

Quelle: Cnet

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