CPU-Verkäufe ziehen an

Und AMD nimmt Intel im dritten Quartal ein paar Marktanteile ab

Nach Recherchen der Marktforscher von IDC haben die Auslieferungen von Mikroprozessoren im dritten Quartal dieses Jahres um 14,3 Prozent angezogen. Das hat folgerichtig auch zu größeren Umsätzen bei den CPU-Herstellern gesorgt. Diese stiegen um 14,8% auf die Rekordhöhe von 7,95 Milliarden US-Dollar. Dabei hat AMD Marktführer Intel ein paar Marktanteile abgenommen, vor allem im mobilen und im Server-Segment.

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Im dritten Quartal stiegen die Marktanteile von AMD um 0,4 Prozent auf 23,5% insgesamt. Intels Marktanteile sanken dagegen um genau den gleichen Wert auf 76,3 Prozent. Im Desktop-Segment waren die Veränderungen der Marktanteile zwischen den beiden Herstellern zu vernachlässigen. AMD konnte aber im mobilen Bereich um 1,9% auf 18,9% und im Server-Segment um 0,7% auf 13,9% Marktanteile zulegen.
Insgesamt war der Notebook-Bereich mal wieder der am stärksten wachsende Teil des Prozessormarktes. Dieses Segment stieg im Vergleich zum zweiten Quartal um 26,6 Prozent. Bei den Desktop- und Server-CPUs legten die Verkäufe um 7,7% bzw. 4,6% zu.
Grund für das gute dritte Quartal ist nach Angaben von IDC die aggressive Preispolitik von AMD und Intel, die die Nachfrage angekurbelt habe. Außerdem würden die Kunden nicht immer zu den günstigsten Systemen greifen, sondern stärkere Konfigurationen verlangen aufgrund der Anforderungen von Windows Vista.
Im aktuell laufenden vierten Quartal erwarten die Marktforscher eine weiterhin starke Nachfrage nach Mikroprozessoren.

Quelle: IDC

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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