ASUS stellt EeePC offiziell vor

Mobiler Mini-PC für die Familie im Dezember für 299 Euro - Update: Video

ASUS hat heute in Hamburg erstmals in Deutschland den neuen EeePC präsentiert. Dabei handelt es sich um einen kleinen mobilen Computer, wobei ASUS betont, dass es sich nicht um einen Laptop im herkömmlichen Sinne handelt, auch wenn der EeePC einem kleinen Subnotebook ähnelt. Das Gerät richtet sich mit seinem Preis von 299 Euro vor allem an Computerneulinge und Schüler bzw. Studenten.

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Der EeePC basiert auf einem von ASUS implementierten Linux-Derivat und hat bereits 40 Anwendungen vorinstalliert. Die Benutzeroberfläche ist Icon-basiert und erlaubt den schnellen Zugriff auf Daten und Applikationen. Geboten werden z.B. Mozilla Firefox, Instant Messenger, Webmail, Open Office, PDF-Reader, Wörterbuch, Lernprogramme (Mathematik, Chemie etc.) und auch einige Spiele. Der integrierte Mediaplayer kann alle gängigen Videoformate abspielen.
Die hauptsächlichen Einsatzgebiete des EeePC beschreibt ASUS so: Learn, Work, Play, Mobility und Chat. Das Gerät soll kein Ersatz für einen vollwertigen Computer sein, sondern vor allem dem schnellen Zugriff auf Informationen aus dem Internet, eigenen Bildern, eBooks etc. dienen. Für Kinder sind die Lernprogramme (und Spiele) gedacht, mit denen diese an die Nutzung von Computern herangeführt werden sollen.
Der erste Eindruck vom EeePC ist sehr positiv. Verarbeitung und Design sind trotz des vergleichsweise günstigen Preises gelungen und die Bedienung ist im wahrsten Sinne des Wortes „kinderleicht“. Der Computer ist in nur 25 Sekunden betriebsbereit, aus dem Sleep-Modus erwacht er in nur 9 Sekunden.
Unter der Haube des EeePC steckt Technik von Intel, die das Gerät auch mitentwickelt haben. Die Ausstattung: Celeron-M (Dothan) mit 900 MHz, mobiler Chipsatz mit integrierter Grafik, 7-Zoll Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln, 512 MByte DDR2 Hauptspeicher, 4 GByte Solid State Disk (SSD) als Festplattenersatz, Wireless-LAN nach 802.11b/g, integrierte Webcam, 4-Zellen-Akku mit 5200 mAh, die für 3,5 Stunden reichen sollen. Ein Modem ist nicht an Bord, aber dafür Ethernet-Anschluss, drei USB-Ports, Audio Line-Out, Mikrofonanschluss, Speicherkartenleser und VGA-Port zum Anschluss eines Monitors. Der EeePC besitzt keine mechanischen Bauteile und ist dadurch unempfindlich bei Stürzen. Das Gewicht liegt bei nur 920 Gramm.
Diese Spezifikationen gelten für das erste Modell, den EeePC 4G, der den Start einer ganzen Serie von EeePCs darstellt. Momentan läuft die Lokalisierung der integrierten Software, ASUS geht davon aus, dass die ersten EeePC in der zweiten Dezemberhälfte im Handel erhältlich sind. Die unverbindliche Preisempfehlung für das erste Modell liegt bei 299 Euro.
Zunächst wird der EeePC in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich sein, voraussichtlich im zweiten Quartal 2008 sollen weitere Farben wie Rosa, Hellblau und Grün folgen.
Für das nächste Jahr verspricht ASUS außerdem weitere Modelle, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Wir dürfen aber Geräte mit einem größeren Display (10 Zoll) und größere SSDs erwarten. Eventuell gibt es später auch noch eine Version mit einem abgespeckten Windows.

UPDATE:
Hier ein Video vom aus dem Sleep-Modus startenden ASUS EeePC, in dem die Größe des Geräts zu sehen ist.

ASUS EeePC
EeePC in den Farben von 2008
EeePC in Schwarz mit Speicherkartenslot, 2x USB und VGA-Port
Andere Seite: Anschlüsse für Netzwerk, USB sowie Audio
Der Start-Bildschirm
ASUS EeePC - gedacht für die ganze Familie
Über den Dächern...
... von Hamburg

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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