PC-Markt wächst weiter

Notebooks sorgen für Wachstumsraten auf deutschem PC-Markt

Die Marktforscher von IDC haben ermittelt, dass sich der PC-Markt in Deutschland nach dem Tief 2006 im letzten Jahr wieder erholt hat. Um solide 10,5 Prozent sind die Verkäufe von PCs und Notebooks 2007 angestiegen, vor allem durch überdurchschnittliche Absatzzahlen von mobilen Computern. Für 2008 erwartet IDC allerdings ein etwas niedrigeres Wachstum. Dabei sind die Preise deutlich gefallen und werden weiter nachgeben.

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Während die Verkäufe von Notebooks im privaten Bereich 2007 um 23% angestiegen sind, waren es im geschäftlichen Segment sogar 30%. Der Desktop-Markt schrumpft dagegen weiter, letztes Jahr um 3%.
In diesem Jahr soll die Nachfrage nach Notebooks weiter hoch bleiben, IDC rechnet mit einem Plus von 20%. Da viele Firmen auch ihre Desktop-PCs wegen Altersschwäche ersetzen müssen, soll das Wachstum des gesamten PC-Markts in Deutschland 2008 bei 9% liegen. Trotzdem vergrößert sich der Anteil der Notebooks natürlich weiter. Waren 2007 noch 55% aller neu verkauften Computer Laptops, so sollen es 2008 schon 60% sein.
Die Preise für Computer sinken derweil weiter – in Deutschland im letzten Jahr um durchschnittlich 16%. Ein Desktop-PC kostet hierzulande inklusive Monitor im Schnitt weniger als 650 Euro und ein Notebook weniger als 750 Euro. Für das nächste Jahr erwarten die Marktforscher einen weiteren Preisnachlass um rund 13%. Trotzdem soll das Preisniveau in Deutschland insgesamt höher bleiben als in anderen Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder Italien.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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