Die EU gegen Microsoft

Nach dem Media-Player kritisert man den Internet Explorer

Die Europäische Kommission und Mircosoft sind keine Freunde: Microsoft musste letztes Jahr bereits Strafen in dreistelliger Millionenhöhe zahlen. Einer der Gründe war, dass Microsoft durch den in Windows integrierten Windows Media Player gegenüber anderen Anbietern eine Monopolstellung besäße. Die gleiche Kritik äußert die Kommission nun an dem Internet Explorer. Erneut beschuldigt man Microsoft demnach der Wettbewerbsverzerrung. Ein Gerichtsprozess scheint wahrscheinlich.

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Laut der Europäischen Kommission verletzt Microsoft geltenes EU-Recht, da dem Konsumenten die Wahlfreiheit durch die Mitlieferung des Internet Explorers genommen wird. Da Microsoft seinen Internet Explorer fest in Windows eingebunden hat, haben andere Anbieter keine Chance, einen ähnlich hohen Marktanteil zu erreichen.

Wörtlich schreibt die Kommission: “Microsofts Einbindung des Internet Explorers in das Windows-Betriebssystem verzerrt den Wettbewerb zwischen den Web-Browsern, behindert Produkt-Innovationen und schränkt die Wahlmöglichkeiten der Kunden ein.”

Microsoft hat nun acht Wochen Zeit auf die Vorwürfe zu antworten und sondiert derzeit die Lage.

Quelle: Digital Trends

André Westphal

Redakteur

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