Blu-ray: Preissenkungen geplant

Lizensierung für Hersteller vereinfacht = niedrigere Endpreise?

Der just zurückgekehrte Steve Jobs von Apple beschrieb den Blu-ray-Lizensierungsprozess letztes Jahr als „Packung voll Schmerz“. Jetzt scheinen Panasonic, Philips und Sony einzulenken um die Lizensierung der Technologie in den kommenden Monaten zu vereinfachen bzw. zu vergünstigen. Gerald Rosenthal, ehemalige IBM-Führungskraft, soll das Programm leiten, wenn auch die anderen Patentinhaber zustimmen. Günstigere Lizensierungsbedingungen für die Hersteller, könnten zu niedrigeren Preisen für die Endkunden führen.

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„Durch die Einführung eines neuen Lizensierungsmodelles ermöglichen wir eine einzige Lizenz für mehrere Blu-ray-Produkte zu einem attraktiven Preis.“, verkündet Rosenthal und fährt optimistisch fort: „Ich bin zuversichtlich, dass dies das Wachstum des Blu-ray-Marktes ankurbeln wird. Es dient dem Interesse aller Firmen auf diesem Sektor, seien es Lizensierende oder Lizenznehmer.“

Nach der neuen Lizenzregelung müssten Hersteller noch 9,5 US-Dollar für eine Player- und 14 Dollar pro Recorder-Lizenz zahlen. Die Gebühren für Disk-Hersteller belaufen sich wahrscheinlich in Zukunft auf 11 Cents für Read-Only-Blu-rays, 12 Cents für beschreibare Disks und 15 Cent für wiederbeschreibare Scheiben.

Sollten die Firmen das Modell umsetzen, bleibt zu hoffen, dass die günstigeren Preise auch an den Endkunden weitergegeben werden.

Quelle: TheInquirer

André Westphal

Redakteur

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