Acer ruft Predator PCs zurück

Trotz Wakü: Brandgefahr! Gaming-Systeme können überhitzen - UPDATE

Im Mai letzten Jahres hatte Acer die speziell auf PC-Spieler zugeschnittenen Komplettsysteme der Predator-Serie vorgestellt. Nach den ersten PCs mit wassergekühlten Intel Quad-Core CPUs folgten im August neue Systeme mit 4-Kern-Prozessoren von AMD. Jetzt muss Acer die Predator PCs zurückrufen, weil es durch Überhitzung zu Brandgefahr kommen kann.

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Details sind noch nicht bekannt. Derzeit gibt es nur eine „Recall Notice“ im Service-Bereich der Acer Website, die Besitzern eines Predator PCs nahelegt, sich an den Acer-Support zu wenden. Dort heißt es: „An den Geräten der Acer Predator Serie wurde durch den Acer Service ein grundlegendes Problem festgestellt. So kann es unter bestimmten Umständen dazu kommen, dass das Gerät überhitzt und dieses zu Ausfällen einiger Komponenten führen kann. In Einzelfällen besteht im Gerät darüber hinaus eine mögliche Brandgefahr. Als Reaktion darauf führen wir derzeit eine Rückrufaktion durch und bieten allen Besitzern eines Acer Predator PCs eine kostenfreie Beseitigung des Problems.
Der Anwender soll den Predator PC nicht mehr anschalten und vom Stromnetz trennen. Acer verspricht, dass sich ein Mitarbeiter innerhalb eines Werktags nach Meldung an Acer mit dem Kunden in Verbindung setzt, um das Problem zu beseitigen.

UPDATE:
Mittlerweile hat Acer auf Anfrage gegenüber Hartware.net erklärt, dass die Rückrufaktion bereits seit Weihnachten läuft. Die betroffenen Anwender wurden sowohl über Anzeigen in Printmedien als auch über ihre Händler darüber informiert. Inzwischen sei dies hierzulande praktisch kein Thema mehr. Mit der gerade erst angelaufenen Rückrufaktion in den USA hat dies nichts zu tun.

Acer Predator PC

Quelle: Acer Service

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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