BFG ändert seine Strategie

Fokus auf Netzteile und Spiele-PCs

BFG Tech hatte bereits im März angekündigt keine weiteren Grafikkarten mehr zu veröffentlichen und sich aus diesem Marktsegment zurückzuziehen. Allerdings eröffnet Vorstandsmitglied John Slevin, dass BFG weiter seine Netzteile, Deimos-Spiele-Notebooks sowie Phobos-Spiele-Desktop-PCs anbieten möchte: „Wir werden unsere prämierten Netzteile und Spiele-Systeme weiter anbieten und arbeiten an neuen Produkten“. Kundendienst und Reparaturservice für ausgelieferte Grafikkarten besteht zudem weiterhin.

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Besitzer von BFG-Grafiklösungen mit Restgarantie müssen sich demnach keine Sorgen machen. Die letzte Grafikkarte des amerikanischen Herstellers, der sich auf Nvidia-Lösungen festgelegt hatte, war eine wassergekühlte GeForce GTX 295.

Vorstandsmitglied John Slevin erklärte gestern nochmals zur Grafikkarten-Misere: „Nach acht Jahren, in denen wir innovative und hochwertige Grafikkarten hergestellt haben, bereuen wir sagen zu müssen, dass dieser Sektor für uns nicht mehr profitabel ist“. Kundendienst und Reparaturservice für ausgelieferte Karten besteht allerdings weiter.

Kritiker sehen die Gründe für die Kapitulation des Nvidia-Exklusiv-Partners in der Enttäuschung über die aktuellen Fermi-Grafikkarten. Fans des Unternehmens sind enttäuscht, da die BFG-Grafiklösungen für großzügige Garantien und stabilen Betrieb im übertakteten Zustand bekannt waren.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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