Diebischer Apple-Manager entlarvt

150.000 US-Dollar hortete er in Schuhschachteln

Der Apple-Manager Paul Devine soll Bestechungsgelder für die Preisgabe von Firmengeheimnissen erhalten haben und muss der US-Regierung vermutlich bald Zugang zu einigen Schließfächern gewähren, in denen man einen Teil seiner Beute vermutet. In Devines Haus fand man bereits Bargeld in der Höhe von 150.000 US-Dollar in Schuhschachteln. Weitere Gelder vermutet man in den Schließfächern sowie weiteren Konten des Apple-Managers. Letzterer will nun erstmal eine Kaution von 600.000 US-Dollar zahlen, um freizukommen.

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Neben der Kaution soll Devine auch die Gelder von seinen ausländischen Konten abziehen, denn es ist weiterhin unklar wie viel Geld Devine insgesamt durch eventuelle Bestechungen für sich eingenommen bzw. ins Ausland transferiert hat. Devine selbst bestreitet weiterhin Bestechungsgelder von asiatischen Zulieferern angenommen zu haben. Die anklagenden Staatsanwälte vermuten bei Devine nun eine hohe Fluchtgefahr, was jener selbst ebenfalls bestreitet.

Sollte Devine der Vorwürfe durch die Staatsanwaltschaft schuldig gesprochen, welche Betrug und Geldwäsche einschließen, müsste er maximal mit einer Gefängnisstrafe von 20 Jahren rechnen.

Devines Arbeitgeber, Apple, hat sich zu der ganzen Geschichte und auch Devines Status im Unternehmen bisher nicht geäußert.

Quelle: Bloomberg

André Westphal

Redakteur

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