id: 3D nicht reif für Spiele-Sektor?

Entwicklerstudio zweifelt am aktuellen Hype

Todd Hollenshead, Geschäftsführer des Entwicklerstudios id Software („Doom“, „Quake“), glaubt nicht an den aktuellen 3D-Hype durch die Industrie: „Vielleicht kommen wir ja mal an den Punkt an dem die Leute, die 3D beworben haben bzw. es jetzt bewerben, es schaffen 3D cool wirken zu lassen. Aktuell wirkt es so nerdmäßig, dass keiner darauf Lust hat“. Hollenshead sieht in der Technik durchaus Vorteile für Spiele, erkennt aber in den stereoskopischen Brillen das große Problem. Auch die hohen Preise schrecken seiner Ansicht nach Kunden ab.

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Hollenshead enthüllt auch seine ganz persönlichen Erfahrungen beim 3D-Genuss: „Ich war ein wenig genervt davon, dass ich diese Brillen für zwei Stunden Filmschauen tragen musste. Am Ende tat mir dann die Nase weh. Spielt man Videospiele, wo man den Kopf zwangsweise manchmal ruckartig bewegt, können die Brillen auch noch durcheinander kommen: Das ist ein Riesenproblem“. Zusätzlich denkt Hollenshead, dass das Preis-Leistungsverhältnis aktuell nicht stimmt: Die Preise für TVs seien sehr hoch, während kaum Inhalte zur Verfügung stünden.

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Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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