Gigabyte macht Fehler wieder gut

Geld zurück für falsch ausgezeichnete (nur in Asien verkaufte) Grafikkarte

In Taiwan (und nur dort) hat Gigabyte eine Radeon HD 5670 Grafikkarte verkauft, die falsch ausgezeichnet war. Die „GV-R567HM-1GI“ trägt sowohl in der Bezeichnung als auch auf der Verpackung die Auszeichnung „1 GByte Speicher“. Allerdings besitzt diese Grafikkarte nur 512 MByte RAM auf der Platine, was nur der Zusatz ‚HM‘ bzw. ‚HyperMemory‘ andeutet. Die restlichen 512 MByte nimmt sich der Grafikchip aus dem Hauptspeicher. Gigabyte hat sich für diesen Fehler entschuldigt und zahlt den Käufern das Geld zurück.

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Praktisch stimmt die Bezeichnung mit „1 GByte Speicher“ für die GV-R567HM-1GI zwar, weil der Grafikchip durch die HyperMemory Technologie von ATI soviel adressieren kann, aber ganz korrekt ist es natürlich nicht, diese Grafikkarte als ein 1-GByte-Modell zu bewerben, wenn man sie mit anderen Radeon HD 5670 mit 1 GByte vergleicht.
Gigabyte verhält sich hier aber vorbildlich – im Gegensatz zu vielen anderen Firmen. Der Hersteller hat sich in einer offiziellen Stellungnahme für diesen Fehler entschuldigt und wird die Bezeichnungen künftig verbessern. Auch bei HyperMemory-Modellen wird nun die tatsächliche Speichergröße der Karte angegeben.
Gigabyte versichert außerdem, dass dieses Grafikkartenmodell (GV-R567HM-1GI) ausschließlich in Taiwan verkauft wurde und nirgendwo anders. Seit Ende August wird es gar nicht mehr angeboten. Anwender, die diese Karte in Taiwan gekauft haben, können sie bis Ende September zurückschicken und bekommen den Kaufpreis erstattet.

GV-R567HM-1GI
Box der GV-R567HM-1GI (Bild von pcdvd.com.tw)
Typenschild der GV-R567HM-1GI (Bild von pcdvd.com.tw)

Quelle: MaximumPC

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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