Microsoft vs. Fort-Gay-Einwohner

Wer Xbox Live nutzen will, sollte nicht in Fort Gay wohnen

Microsoft ist sehr darauf bedacht sein Online-Netzwerk Xbox Live frei von anstößigen Inhalten zu halten. So verbannte das Unternehmen den Spieler Josh Moore aus dem Netzwerk, da er als Wohnort „Fort Gay“ angegeben hatte. Das Wort „gay“ bedeutet übersetzt so viel wie „schwul“. Die Pointe der Geschichte ist jedoch, dass sich der Spieler Josh Moore hier keinesfalls einen Scherz erlaubt hatte, sondern tatsächlich im amerikanischen 800-Seelen-Örtchen Fort Gay lebt. Microsoft von der Existenz der Stadt zu überzeugen, gestaltete sich allerdings äußerst schwierig.

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Moore erklärt: „Als erstes wunderte ich mich und dachte: Wow, die nehmen wohl an ich lebe in der schwulsten Stadt von West Virgina“. Letzten Endes war er aber verärgert über seinen unberechtigten Ausschluss von Xbox Live: „Ich hatte das Gefühl sie hassen einfach Homosexuelle“.

Das Ende vom Lied war, dass Moore zu Microsoft telefonisch Kontakt aufnahm, um den Irrtum aufzuklären. Doch selbst am Telefon zweifelten die Mitarbeiter an der Existenz von Fort Gay und weigerten sich die Postleitzahl des Ortes zu überprüfen. Schließlich nahm der Bürgermeister der Stadt nochmals zu Microsoft Kontakt auf, um die Antwort zu erhalten, dass das Wort „gay“ allgemein im Xbox-Live-Netzwerk unerwünscht sei.

Nach einigem Presserummel hat sich Microsoft mittlerweile für die Umstände entschuldigt und versprochen Moore wieder für Xbox Live zuzulassen.

Quelle: Gearlog

André Westphal

Redakteur

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