Activision als Filmstudio?

Spiele-Videos als kostenpflichtige Zusammenschnitte

Activisions Geschäftsführer Bobby Kotick hat offenbar eine neue Idee entwickelt, um dem Pubslisher zu Umsatz zu verhelfen: Kotick hält es für eine gute Idee in Zukunft zusammengeschnittene CGI-Cutscenes aus Videospielen als Filme zu verkaufen. So bezieht er sich etwa auf die „Starcraft II“-Videos: „Wenn wir nun anderthalb Stunden lineare Videoszenen für 20 oder 30 $ anbieten würden, könnten wir damit das beste Startwochenende überhaupt erreichen“. Kotick denkt demnach man könne auf diese Weise selbst große Sommer-Blockbuster in den Schatten stellen.

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Laut ihm sei dieser Schritt nur logisch, da man ohnehin bereits über den Online-Vertrieb an viele Kunden hernkäme und ihnen so zielgerichtet im Battle.net weitere Angebote machen könnte. Kotick prophezeite, dass Activision diesen Pfad noch in den nächsten 5 Jahren einschlagen wolle, um dann Zwischensequenzen aus seinen Spielen alternativ als Filme zu vertreiben.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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