iPhone-Tracking harmlos?

Daten sollen lediglich speziellen Apps bereitstehen

Gestern hatte Hartware.net über die Speicherung von Nutzerbewegungen im Apple-Betriebssystem iOS 4 berichtet. Nun versucht ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens Katana Forensics, Alex Levinson, der Spekulationen Herr zu werden: Laut Levinson handele es sich bei der Datei consolidated.db, welche die Nutzer-Routen speichert, lediglich um eine Datenbank für Apps mit Location-Feature, auf die Apple selbst direkt nicht zugreife. Zu diesem Resultat sei Levinson nach Untersuchung des Netzwerkverkehrs gekommen – die Datei bleibe lediglich auf dem iOS-Gerät selbst bzw. als Backup auf angeschlossenen PCs.

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Ein gewisses Sicherheitsrisiko entsteht dennoch: Schließt ein Anwender sein Gadget mit iOS an einen dritten PC mit iTunes an, etwa um es bei einem Bekannten mit Multimedia-Inhalten zu bespielen, erhält der Bekannte problemlos Zugriff auf die Bewegungsdaten.

Im Gadget selbst soll die Datenbank laut Levinson harmlos sein, da weder gespeicherte Daten an Apple übermittelt werden, noch Apps ohne Erlaubnis des Nutzers auf die Daten zugreifen dürfen. Unklar bleibt allerdings, warum das iOS die Datenbank nicht in regelmäßigen Abständen löscht und stets Backups angefertigt werden, sobald das iOS-Gerät an einen PC angeschlossen wird.

Quelle: Benm

André Westphal

Redakteur

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