M-Edge zieht gegen Amazon vor Gericht

Wirft dem Online-Riesen unfaire Geschäftsmethoden vor

M-Edge, ein amerikanischer Hersteller von Schutztaschen für E-Book-Reader, zieht gegen den Online-Riesen Amazon vor Gericht. M-Edge wirft Amazon.com Verletzungen von Patenten, unfaire Geschäftspraktiken, irreführende Werbung und Behinderung von Geschäftsbeziehungen vor. In dem Prozessantrag klagt M-Edge: „Es handelt sich um einen klassischen Fall von Wettbewerbsschikanen.“ Laut Kläger habe Amazon die Schutztaschen M-Edges torpediert, indem Täuschungsmanöver gestartet wurden, um die Beziehungen mit Kunden und Partnern zu trüben.

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Zudem habe Amazon plötzlich erhöhte Kommissionsgebühren verlangt und gedroht die M-Edge-Schutztaschen für den Kindle ansonsten aus dem Online-Programm zu nehmen. M-Edge habe rückwirkend statt 8 auf einmal 25 % Gebühren zahlen sollen – es handelt sich um eine Differenz von 600.000 US-Dollar. M-Edge verweigerte laut eigenen Angaben mit Hinweis auf den bestehenden Drei-Jahres-Vertrag die Zahlung. Woraufhin Amazon direkt mit Konsequenzen gedroht habe.

Jetzt widmet sich ein US-Gericht dem Fall.

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Quelle: WallStreetJournal

André Westphal

Redakteur

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