US-Verkaufsverbot für Galaxy Tab 10.1

Richterin entscheidet zugunsten Apples

In den USA hat die Richterin Lucy Koh an einem kalifornischen Gerichtshof ein Urteil zu Apples Antrag auf Verkaufsstopp des Samsung Galaxy Tab 10.1 gefällt: Der Verkauf des Tablets wird eingestellt, sobald Apple eine Sicherheit von 2,6 Mio. US-Dollar hinterlegt. Diese Sicherheit steht Samsung als Schadensersatz zu, falls das Verkaufsverbot nachträglich wieder aufgehoben werden muss. Zuvor urteilte Koh zugunsten Samsungs. Das Urteil wurde aber revidiert und jetzt erklärt Koh: „Samsung hat ein Recht auf Wettbewerb, aber nur auf fairen Wettbewerb.“

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Laut Koh verletzte das Galaxy Tab 10.1 Rechte Apples und sei daher aus dem Verkehr zu ziehen. Nicht betroffen sind die Galaxy Tab 2. Hier gibt es zwar ebenfalls Rechtsstreitigkeiten zwischen Apple und Samsung, diese werden aber unabhängig vom aktuellen Urteil im Juli fortgesetzt.

Samsungs Sprecher haben sich zum Urteil bisher ausgeschwiegen. Apple ist natürlich schadenfroh und lässt durch die Sprecherin Kristin Huguet verkünden, dass Samsungs „schamloses Kopieren“ falsch sei. Wer sich das Urteil selbst zu Gemüte führen möchte, findet das Dokument hier:

Apple wins injunction on Samsung Galaxy Tab 10.1 Judge Koh

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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