Seagate macht weniger Gewinne

Qualitätsprobleme und weniger Festplatten verkauft als geplant

Seagate hat verkündet, dass man im vergangenen Quartal (April bis Juni) zwar neue Rekorde beim Umsatz und bei den Stückzahlen gemacht hat, der Festplattenhersteller aber trotzdem hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Seagate konnte seine Marktanteile nicht wie geplant vergrößern und es gab Qualitätsprobleme bei einer Produktserie.

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Die Qualitätsprobleme betreffen nur Enterprise-Festplatten, also für den kommerziellen Einsatz in Unternehmen. Seagate-Chef Steve Luczo schiebt die Schuld daran einem Zulieferer zu und fügte hinzu, dass die Auslieferungen der betroffenen Produkte schnell gestoppt wurden und das Problem mittlerweile behoben sei. Dadurch aber seien rund 1,5 Millionen Einheiten weniger verkauft worden.
Insgesamt hat Seagate im vergangenen Quartal etwa 66 Millionen Festplatten verkauft und einen Marktanteil von 66 % erzielt.
Die Marktanteile habe man nicht wie gewünscht steigern können, weil sich die Festplattenindustrie laut Seagate schneller als erwartet von der letztjährigen Flutkatastrophe in Thailand erholt hat.
Sprich: Die Konkurrenz ist schneller wieder auf die Beine gekommen als gedacht. Seagate ist der Hersteller, der von den Überschwemmungen in Südostasien am geringsten betroffen war und deshalb enorm von den höheren Preisen profitiert hat.

Quelle: Seagate

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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