Investoren kritisieren RIM

CEO bleibt dennoch optimistisch

Der RIM-Geschäftsführer Thorsten Heins hat aktuell seine liebe Mühe die Aktionäre des Unternehmens bei Laune zu halten. Heins verspricht dennoch RIM zu einem Top-Unternehmen umzuwandeln. Leider gaben sich die Investoren auf der gestrigen Konferenz allerdings nicht mit bloßen Schlagworten zufrieden und kritisierten, dass Heins kaum konkrete Zukunftspläne vorweisen könne. Aktuell setzt RIM alles auf seine BlackBerry-10-Geräte, die aber erst 2013 auf den Markt kommen. Infolge fiel RIMs Aktienkurs abermals um 5 % nach der Investorenkonferenz.

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Vic Alboni, Geschäftsführer der Firma Jaguar Finanical und Repräsentant mehrerer RIM-Aktionäre, hat harte Worte für Heins übrig: „Was bleibt, ist die große, große Angst, dass BlackBerry 10 zum Flop wird“ und ergänzt „Wie soll es dann weitergehen?“

Heins sieht sich auf breiter Fläche mit Kritik und Skepsis konfrontiert, nachdem RIMs Aktienwert innerhalb eines Jahres um insgesamt 80 % gefallen ist. Auch die Entscheidung die nächste Smartphone-Generation erst nach den Feiertagen auf den Markt zu bringen, stieß auf Ablehnung unter den Investoren. Heins nimmt den Frust zwar wahr, macht bisher aber nur für die Zukunft vage Versprechungen ohne eine konkrete Strategie zu präsentieren. Letzten Monat musste RIM erstmals seit acht Jahren operative Verluste hinnehmen und streicht als Ergebnis 5.000 Stellen.

Quelle: Reuters

André Westphal

Redakteur

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