PowerColor SCS3 HD7850 - Seite 2

Passiv gekühlte und damit lautlose Radeon HD 7850

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Die Grafikkarte

Preis ca. 165 Euro (Stand: 13.8.2013)
Hersteller PowerColor
Beilagen DVI-VGA-Adapter
Software Treiber

Der Lieferumfang fällt sehr übersichtlich aus. Beigelegt sind nur ein DVI-VGA-Adapter sowie eine Kurzanleitung und eine CD mit dem Treiber.
Die Verpackung der Grafikkarte zeigt einen großen Teil der Kühlerlösung und einen Hinweis auf die passive Kühlung und den damit möglichen lautlosen Betrieb.


Verpackung der Grafikkarte

Mitgeliefertes Zubehör

Der verwendete passive Kühlkörper macht die Grafikkarte kaum länger als eine Standardversion, dafür aber höher und vor allem breiter. In der Breite werden zwar auch nur zwei Steckplätze benötigt, aber auch etwa zwei Zentimeter Platz nach hinten, was je nach verwendetem Mainboard und CPU-Kühler durchaus zu Problemen führen kann, wie unter dem Abschnitt „Test-System“ genauer zu sehen ist. Die ganze Kombination ist außerdem etwa drei Zentimeter höher als eine Standardversionen – also Vorsicht bei besonders flachen Gehäusen!
Betrieben wird die Karte über einen 6-Pin-Stromanschluss, der nach hinten geführt wird, so dass der Stecker zur Länge addiert werden muss.


Breiter passiver Kühlkörper

Betrieben haben wir die passive Grafikkarte wie üblich auf unserer offenen Testplattform, auf der bis auf den CPU-Kühler keine weiteren Lüfter befestigt sind. Die Temperatur im Raum lag bei etwa 25 Grad oder vielleicht auch noch etwas darüber, aber deutlich unter 30 Grad. Wichtig sind diese Angaben, weil wir im Betrieb Probleme mit diesem Testsetup hatten. Im Desktop-Betrieb lag die Temperatur der Grafikkarte schon bei fast 50 Grad und unter Last wurden in verschiedenen Test über 100 Grad erreicht. Dies hatte zur Folge, dass der gesamte PC eingefror und neugestartet werden musste. Für den weiteren Testbetrieb haben wir dann einen Lüfter mit einiger Entfernung aufgestellt und hatten damit selbst unter Last immer Temperaturen von unter 80 Grad. Die Grafikkarte benötigt also zwingend Lüfter im Gehäuse, um auch unter Volllast betrieben werden zu können. Ein eigener Kühler mit einem sehr leisen und langsam drehenden Lüfter ist daher ggf. die bessere Lösung.


Seitliche Ansicht mit Stromanschluss

Bei den Anschlüssen wird vom Referenzdesign mit DVI, HDMI und zweimal Mini-DisplayPort abgewichen. Verbaut wurden einmal DVI, einmal HDMI und einmal DisplayPort. Eine Kühlerplatte ist auf der Rückseite nicht vorhanden.


Rückseite der Grafikkarte

Christian Kraft

Redakteur

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