John Carmack zu den Steam Machines

Erfolgsaussichten seien ungewiss

Entwickler-Legende John Carmack (id Software) hat sich auf Nvidias Konferenz in Montreal zu Valves Steam Machines geäußert. Seiner Ansicht nach sind die Erfolgsaussichten der kompakten Wohnzimmer-PCs mit dem Betriebssystem Steam OS noch ungewiss. „Wäre es irgendeine unbekannte Firma, würde ich wohl eher über das Konzept spotten. Aber es ist Valve und so warte ich ab“, erklärt Carmack. Als Knackpunkt nennt Carmack die Schwierigkeiten alle Spiele für Linux zu portieren. Gleichzeitig gibt er zu, Valve bereits desöfteren unterschätzt zu haben.

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So sei Valve beispielsweise damals zur Veröffentlichung von „Doom 3“ an id Software herangetreten, um ein Abkommen abzuschließen – was man damals eher lächelnd abelehnt habe. Carmack räumt ein, dass er es vielleicht aktuell für riskant halte ein eigenes Konsolen-OS auf den Markt zu bringen. Schon in wenigen Jahren könnte Valve der Erfolg aber seiner Ansicht nach Recht geben.

Epics Tim Sweeney äußerte sich bereits ähnlich und wies darauf hin, dass viele große Publisher und Entwickler Angst hätten sich zu sehr von Microsoft und Sony abhängig zu machen. Eine offene Plattform wie die Steam Machines bzw. das Steam OS wäre aus ihrer Sicht eine sinnvolle Alternative.

Quelle: PCGamesN

André Westphal

Redakteur

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