Motorola plant modulare Smartphones

Hersteller präsentiert Project Ara

Motorola hat gemeinsam mit dem Mutterkonzern Google sein Project Ara vorgestellt: Es handelt sich dabei um ein Konzept für modulare Smartphones. Das bedeutet, Käufer entsprechender Geräte könnten die Hardware ihrer mobilen Begleiter sowohl beim Kauf selbst bestimmten als auch eventuell nachträglich aufrüsten. Laut Motorola sei das Ziel „für Hardware das zu erreichen, was Android für die Software erreicht hat“. Im Ergebnis sollen Käufer beispielsweise selbst entscheiden, was für ein Display ihr Smartphone enthält, welche CPU zum Einsatz kommt und wie groß der Akku sein soll.

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Auch Kamera, die Größe des internen Speicherplatzes und die Art der Tastatur sollen durch Kunden bestimmbar sein. Motorola will die Hardware im Rahmen des Project Ara nicht allein anbieten, sondern ein Ökosystem aus Partnern aufbauen.

Über eine ähnliche Idee durch Phonebloks hatten wir bereits im September berichtet. Tatsächlich erklärt Motorola, man arbeite mit Phonebloks zusammen und wolle an einem Strang ziehen. Basis der modularen Smartphones ist ein Endoskelett, an dem weitere Komponenten angebracht werden. Bis zur Veröffentlichung der ersten Geräte ist es aber noch eine Weile hin, denn im Winter soll erstmal das erste Kit für Entwickler bereitstehen.


Quelle: Golem

André Westphal

Redakteur

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