Roombots: Roboter formen Möbel

Könnten z. B. alten Menschen helfen

Forscher des Biorobotics Laboratory (BioRob) am École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz haben die sogenannten Roombots entwickelt. Es handelt sich dabei um modulare Roboter, die sich miteinander verbinden können, um größere Strukturen zu formen. Laut dem leitenden Wissenschaftler, Auke Ijspeert, kann man die Roboter beispielsweise dazu programmieren in einem Zimmer automatisch ein Bett oder einen Konferenztisch zu bilden. Dabei sind die einzelnen Roombots ähnlich klassischen Lego-Steinen zusammensteckbar.

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Jeder Roombot ist 22 cm lang und verfügt über eine drahtlose Verbindung, einen eigenen Akku, drei Motoren und einziehbare Klauen. Mit den Klauen können die Roombots sich an Artgenossen festhalten aber auch Wände erklimmen. Aktuell stecken die Roombots noch in einer frühen Phase und benötigen zusätzliche, „passive“ Bauteile, um komplexere Gebilde zu formen. Es gibt aber Pläne, die Roombots langfristig etwa zur Unterstützung älterer Menschen einzusetzen – oder ganz simpel als Blumentöpfe, welche den Standort je nach Sonneneinstrahlung wechseln.

Quelle: ScienceDirect

André Westphal

Redakteur

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