Samsung als letzter Verfechter der AMOLED-Displays

Andere Hersteller zeigen sich desinteressiert

Der Geschäftsführer von Samsung Display, Park Dong-Geun, hat erklärt, dass der Mutterkonzern Samsung aktuell der letzte Verfechter der Super-AMOLED-Technik geblieben sei. So habe Samsung Display Probleme seine AMOLED-Bildschirme an weitere Hersteller abzusetzen – trotz der Vorteile gegenüber LC-Displays, wie etwa besseren Blickwinkeln und Kontrasten: „Aktuell ist unser Problem, dass wir keine anderen Abnehmer für unsere Displays haben als Samsung Electronics“, bestätigt Dong-Geun. Samsung setzt AMOLED-Bildschirme für Smartphones wie das Galaxy S5 oder neue Tablets wie die Galaxy Tab S ein.

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Konkurrenten wie HTC, Sony oder auch Apple bleiben allerdings bei LC-Displays. Vielleicht hängt die Zurückhaltung anderer Hersteller auch damit zusammen, dass man nicht indirekt über Verträge mit Samsung Display die Taschen der Mitbewerbers Samsung füllen möchte. Samsung Display ist jedenfalls enttäuscht und würde sich mehr Abnehmer für seine AMOLED-Technik wünschen, die laut eigenen Aussagen LCDs alt aussehen lasse.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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