„Pong“ während des Wartens an der Ampel zocken

Crowdfunding-Kampagne zu "ActiWait" beginnt

In der Stadt Hildesheim gibt es bereits seit mehreren Jahren ein Projekt, das sich für interaktive Ampeln stark macht. Hinter dem Konzept stecken die beiden Studenten Sandro Engel and Amelie Kunzler. Sie haben eine Ampel-Bedienung entworfen, welche Passanten während des Wartens auf Grün eine Variante des Spieles „Pong“ zocken lässt. Als Name für das Projekt hat man „ActiWait“ gewählt. Es ist sogar möglich, dass Fußgänger auf gegenüberliegenden Straßenseiten gegeneinander antreten, während sie auf das Umspringen der Ampel warten.

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Das Spiel läuft auf einem Touchscreen ab, der einen Daumen nach oben anzeigt, sobald die Ampel umgesprungen ist. Dann startet auch das Spiel von vorne, so dass die nächsten Wartenden ran dürfen. Derzeit ist in Hildesheim nur ein Prototyp von ActiWait aktiv. Die Macher wollen jedoch gern mehr Modelle entwickeln, um sie großflächiger zu testen. Aus diesem Grund hat man via IndieGoGo eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, 35.000 Euro zu sammeln. Noch läuft das Projekt bis zum 19. Januar 2015.

Sollte das Crowdfunding gelingen, will man ActiWait mit mehr Apps ausstatten – etwa einer Dating-App, News-Feeds sowie Navigations-Funktionen. Auch Verkehrssicherheits-Quizs für Kinder wären denkbar. Denn genau darin liegt das Ziel der interaktiven Ampel: Es soll verhindert werden, dass Fußgänger aus Ungeduld bei Rot über die Straße hechten und Unfälle provozieren.

Quelle: ActiWait(IndieGoGo)

André Westphal

Redakteur

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