BitFenix Atlas & Pandora ATX

Großer Cube mit USB 3.1 und größere Version des Pandora

Letzte Woche auf der Computex hat BitFenix zwei neue Gehäuse präsentiert, die beide in rund zwei Monaten erscheinen sollen. Das Pandora ATX ist die größere Version des bekannten Pandora Micro-ATX Gehäuses und der Atlas ist der schon vor einem Jahr angekündigte große Würfel, der letztendlich etwas kleiner ausfällt als ursprünglich gedacht, aber immer noch enorm viel Platz bietet. Atlas dürfte eines der ersten Gehäuse mit USB 3.1 Typ-C Frontanschluss sein.

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Der Atlas kommt wie angekündigt in einem 2-Kammer-Design daher und bietet vier Möglichkeiten zur Installation von 360-mm-Radiatoren, wobei entgegen der ersten Version durch die kompakteren Abmessungen nur zwei gleichzeitig eingebaut werden können. Die Größe wurde eingeschränkt, weil Händler befürchteten, dass die Versandkosten für ein so großes und schweres Gehäuse zu teuer werden.
Die eine Kammer im Atlas nimmt die meiste Hardware auf, die andere ist für Netzteil und Festplatten reserviert. Die bis zu vier 3,5″-Festplatten werden werkzeuglos in einen Käfig geschoben und dieser mit einer Tür verschlossen. Außerdem ist Platz für zwei 2,5″-HDDs oder SSDs.
Die beiden Kammern können komplett aus derm Gehäuse gezogen werden (dafür gibt es Griffe auf der Rückseite) und sogar getauscht werden.
Für die Lüftersteuerung gibt es einen eingebauten Hub, mit dem alle Lüfter über das PWM-Signal des Mainboards geregelt werden können. Das Mainboard selbst dürfte nämlich nicht genug Anschlüsse für alle im Atlas theoretisch einbaubaren Lüfter haben. Möglich sind:

  • Hinten: 2x 120mm
  • Vorne: 6x 120mm oder 4x 140mm
  • Oben: 6x 120mm oder 4x 140mm

Staubfilter sind vorne und oben vorhanden und können einfach heraus- und wieder reingeschoben werden.
Eine Besonderheit gibt es noch im Frontpanel, denn das Atlas besitzt hier neben zweimal USB 3.0 auch einen USB 3.1 Typ-C und einen USB 3.1 Typ-A Anschluss.

Gleichzeitig mit dem Atlas soll das BitFenix Pandora ATX im August zur Gamescom erscheinen. Die größere Version des im letzten September eingeführten Pandora (mATX) besitzt das gleiche geschwungene Design, aber nicht mehr die Alu-Seitenteile, sondern setzt auf Stahl. Dadurch bleibt der Preis gleich – rund 100 Euro sollen es je nach Version werden (z.B. mit oder ohne Seitenfenster). Hier wird es auch wieder ein vom Anwender per Software steuerbares Frontdisplay geben, das aber ebenfalls etwas größer ausfällt, weil mehr Platz zur Verfügung steht (2,8 statt 2,4 Zoll). Die Auflösung von 240×320 bleibt aber gleich.
Eine Übersicht der weiteren Features des Pandora ATX:

  • 4-fach Lüftersteuerung
  • Mainboard: ATX, eATX
  • CPU-Kühler: bis 160 mm Höhe
  • Graifkkarte: bis 380 mm Länge
  • Netzteil: bis 220 mm Länge
  • Festplatten: 2x 3,5″ und 3x 2,5″
  • Staubfilter: oben (Click-on), vorne und unten (beide magnetisch)
  • Lüfter:
    • Oben: 3x 120mm oder 2x 140mm
    • Vorne: 3x 120mm oder 2x 140mm
    • Hinten: 1x 120mm
  • Radiatoren:
    • Oben: 120 bis 360 mm
    • Vorne: 120 bis 360 mm
    • Hinten: 120 mm

SSDs können im Pandora ATX über einen speziellen Träger entweder links oder rechts montiert werden, so dass der Anwender selbst entscheiden kann, ob er sie hinter dem Mainboard-Träger verstecken oder im Fenster sichtbar machen will.

BitFenix Atlas
Atlas Frontpanel mit zweimal USB 3.1: Typ-C und Typ-A
Atlas: HDD-Käfig geschlossen
Atlas: HDD-Käfig offen
Atlas: Griff für die Kammern
BitFenix Pandora ATX
Pandora ATX: Radi im Top
Pandora ATX: SSDs auf Träger

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Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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