Nvidia GeForce Experience: Etliche neue Features

Early-Access-Beta beginnt im September

Die Nvidia GeForce Experience erlaubt Gamern die Einstellungen in Spielen automatisch an die verbaute Hardware anzupassen. Für Experten, die gerne selbst die Feinheiten anpassen, kommt das freilich nicht in Frage. Wer jedoch keine Lust hat in jedem Spiel nach den optimalen Grafik-Optionen zu fahnden, greift gerne darauf zurück. Bald sollen nun zahlreiche neue Features die GeForce Experience beehren. Die Early-Access-Beta dazu beginnt bereits im September. Neu ist etwa die Möglichkeit in Spielen ähnlich wie bei Valves Steam ein In-Game-Overlay einzublenden. Somit lassen sich komfortabel in Spielen Einstellungen verändern.

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„Instant Replay“ kann je nach Einstellung ähnlich wie an aktuellen Spielekonsolen automatisch die letzten 5 bis 20 Minuten Gameplay aufzeichnen – in Auflösungen von bis zu 3840 x 2160 Bildpunkten (Ultra HD). Optional lassen sich Video-Aufzeichnungen auch manuell starten / beenden. Angefertigte Videos stehen anschließend in der Galerie zur Verfügung. Auch der direkte Upload bei YouTube ist möglich. Über das Overlay „Broadcast“ können Streams wiederum via Twitch gestreamt und konfiguriert werden.

Ebenfalls neu ist „GameStream Co-Op“. Die Funktion erlaubt Freunden das Gameplay eines Spielers via Stream zu verfolgen und sogar das Zepter zu übernehmen, wenn der jeweilige Zocker Hilfe benötigt, um eine knifflige Stelle zu meistern. Besitzen muss der nette Helfer das Spiel nicht selbst. Zur Verwendung der Funktion ist lediglich der Browser Google Chrome ab der Version 44 erforderlich. In Titeln mit Controller-Steuerung kann auf diese Weise sogar im Multiplayer gezockt werden. Beim Gastgeber sind allerdings zur Nutzung als Hardware mindestens ein Intel Core i3-2100 mit 3,1 GHz Takt, 4 GByte RAM und eine Nvidia GeForce GTX 650 notwwendig. Der Upstream der Internetverbindung sollte zudem bei mindestens 7 Mbps liegen. Für Mitzocker gelten ähnliche Hardware-Anforderungen, allerdings kann dieser auch mit beispielsweise einer AMD-Grafikkarte oder schwächerer GPU einsteigen.

Quelle: Nvidia

André Westphal

Redakteur

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