ASUS: 4 Platinen für Broadwell-E

Neue Intel X99 Mainboards für kommende High-End Core i7

Die Einführung der neuen „Broadwell-E“ Prozessoren von Intel ist nicht mehr fern, wie man an den zuletzt aufgetauchten Benchmarks von Core i7-6850K und Core i7-6950X erkennen kann. Damit geht die zweijährige Ära des Haswell-E zu Ende, aber da die Intel X99 Plattform mit Broadwell-E kompatibel ist, bringt ASUS nochmal vier neue Mainboards heraus.

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Die neuen Broadwell-E Prozessoren laufen grundsätzlich auch auf älteren Intel X99 Mainboards, wenn diese mit einem entsprechenden BIOS-Update versehen worden sind. Wer aber mehr als 500 Euro für eine neue CPU ausgibt, will sich möglicherweise nicht mit einem zwei Jahre alten Mainboard zufrieden geben und dafür hat ASUS nun seine X99-Serie aufgefrischt.
Den vier neuen X99-Modelle sind einige High-End Features gemeinsam, wie die einstellbare RGB-LED-Beleuchtung, metallverstärkte PCI Express Steckplätze und eine umfassende Lüftersteuerung. So erkennen die Mainboards z.B. automatisch, ob ein Lüfter mit 3-Pin- oder 4-Pin-Kabel angeschlossen wurde. Außerdem gibt es acht DDR4-Speichersteckplätze, M.2 Steckplätze und SATA-Express-Ports für schnellen Massenspeicher und eine ganze Reihe von PCIe-Slots.

Das günstigste Modell ist das ASUS X99-E und es kommt wie die meisten seiner Schwestermodelle mit drei PCI Express 3.0 x16 Steckplätzen für bis zu drei Grafikkarten parallel. Die Hauptfeatures sind ein Intel-Netzwerkchip, 10 SATA-Ports, ein USB 3.1 Typ-C Anschluss und ein „Crystal Sound 3“ Audiochip. Mit 219 US-Dollar ist das ASUS X99-E kein Schnäppchen, liegt aber am unteren Ende des Spektrums für X99-Boards.

Das nächste Modell ist das ASUS X99-A II, das ein paar mehr Features als das X99-E besitzt. So gibt es einen RGB-Control-Header auf dem Mainboard für Anwender, die die Onboard-Beleuchtung um weitere Beleuchtungselemente im Gehäuse ergänzen wollen. Ein neuer U.2 Anschluss (PCIe x4) erlaubt besonders schnellen SSD-Zugriff und auch ein USB 3.1 Typ-C Port ist vorhanden. Das ASUS X99-A II kostet $249.

Das ASUS X99-Deluxe II baut auf dem bisherigen X99-Deluxe auf und bietet u.a. fünf PCIe x16 Steckplätze, einen zweiten Intel Netzwerk-Chip, drei USB 3.1 Typ-A Anschlüsse, integriertes WLAN nach 802.11ac und Bluetooth. Außerdem liegt die „ThunderboltFX 3“ Karte von ASUS bei. Diese PCIe x4 Karte erweitert die Anschlussmöglichkeiten um Thunderbolt 3 Ports und unterstützt auch die „USB Power Delivery“ Spezifikationen, d.h. sie liefert bis zu 36 Watt, um kompatible Geräte aufladen zu können. Die „ThunderboltFX 3“ Karte wird optional auch für die anderen X99-Boards erhältlich sein.
Zum X99-Deluxe II gehört auch eine Lüftererweiterungskarte, mit dem bis zu neun Systemlüfter per Software gesteuert werden können. Der Preis des ASUS X99-Deluxe II liegt bei $419.

Das vierte neue X99-Modell gehört zur Gaming-Serie von ASUS und hört auf den Namen „ROG Strix X99 Gaming“. Dabei hat der Hersteller scheinbar das X99-A II genommen und in eine ROG-Rüstung gepackt. Während die anderen Mainboards in schlichtem Weiß, Grau und Silber daher kommen, ist dieses Modell im bekannten ROG-Design gehalten. Über verschiedene Sticker kann man das Strix-Mainboard seinen anderen Komponenten im Gehäuse farblich anpassen und dazu gehören natürlich auch umfassende RGB-Beleuchtungsoptionen.
Wie schon bei vorherigen ROG-Platinen gibt es auch beim Strix-Board „SupremeFX“ Audio und einige Gaming-spezifische Software-Tools. Außerdem bietet es zusätzlich zu den Features des X99-A II noch WLAN nach 802.11ac, Bluetooth und einen USB 3.1 Typ-A Port.
Das ASUS ROG Strix X99 Gaming soll $339 kosten.

ASUS ROG Strix X99 Gaming
ASUS X99-E
ASUS X99-A II
ASUS X99-Deluxe II
ASUS ROG Strix X99 Gaming
ThunderboltEX 3 Karte
Spezifikationen/Vergleich

Quelle: ASUS

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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