GeForce GTX Titan P zur Gamescom?

Neue GTX Titan angeblich 50 % schneller als GTX 1080

Wie schon bei den vorherigen Generationen plant Nvidia auch mit der ‚Pascal‘ Architektur ein neues Flaggschiff unter der Bezeichnung ‚Titan‘. Jetzt gibt es erste Anzeichen dafür, dass diese „GeForce GTX Titan P(ascal)“ zur Gamescom Mitte August vorgestellt wird. Man munkelt von zwei Versionen, einmal mit 12 und einmal mit 16 GByte Speicher.

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Die beiden unterschiedlichen Versionen differieren auch bei der Speicherschnittstelle. Während das 16-GByte-Modell mit vier im Grafikchip integrierten HBM2 Einheiten an einem 4096-bit-RAM-Interface kommen soll, dürfte die 12-GByte-Variante mit drei HBM2-Einheiten und einem 3072-bit-Bus ausgestattet sein. So sind auch die Tesla Profi-Grafikprodukte konstruiert, die auf dem gleichen GP100 Chip mit 3840 CUDA-Kernen (Shader-Einheiten) basieren.
Als maximalen Stromverbrauch dürfte Nvidia wieder 250 Watt anpeilen und für die Stromversorgung vom Netzteil sind ein 6-Pin und ein 8-Pin PCIe-Stecker vorgesehen, was bis zu 300 Watt erlaubt. Die Quelle hat aber angeblich auch Versionen mit zwei 8-Pin PCIe-Anschlüssen gesehen. Das würde bis zu 375 Watt ermöglichen.
Es heißt, dass Nvidia als Ziel für die GeForce GTX Titan P ausgegeben habe, sie solle mindestens 50 % schneller sein als die GeForce GTX 1080 Founder’s Edition. Damit sei die Titan P schon CPU-limitiert. Selbst der neue Intel Core i7-6950X (Broadwell-E) mit 10 Kernen könnte die neue Grafikkarte nicht schnell genug mit Daten versorgen. In einigen Fällen sei sogar der Core i7-6700K (Skylake) mit 4 Kernen durch seine höhere Taktrate (4 statt 3 GHz) besser für die Titan P geeignet. Angeblich heißt es intern bei Nvidia: „Kaufe keinen 6950X, nimm lieber einen 6700K und eine Titan“.

Die GeForce GTX Titan P mit dem GP100 ist aber wohl nicht die einzige neue High-End Gaming-Grafikkarte, die Nvidia in der Entwicklung hat. Es heißt, dass auch an einem GP102 Chip gearbeitet wird, der zwischen GP104 und GP100 positioniert wird. Als Spezfikationen stehen hier bis zu 3840 CUDA-Kerne und eine 384 bit breite Speicherschnittstelle mit GDDR5X im Raum. Zum Vergleich: die GeForce GTX 1080 kommt auf 2560 CUDA-Kerne und besitzt ein 256-bit-RAM-Interface.
Die Grafikkarte auf Basis des GP102 könnte später GeForce GTX 1080 Ti heißen.

Quelle: VRWorld

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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